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Der 7. Oktober und die Shoah. Kontinuitäten im Antisemitismus der Hamas und ihre Tabuisierung

  • Wenige Wochen nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 veröffentlichten prominente Holocaust-Forscher einen „Offenen Brief über den Missbrauch der Holocaust-Erinnerung“. Darin lehnen sie alle Versuche, die Ursachen des Massakers vom 7. Oktober mit dem Holocaust in Verbindung zu bringen, als „intellektuelles und moralisches Versagen“ ab. Dieser Auffassung widerspricht der Beitrag: Er beschreibt die ideologischen, historischen und semantischen Beziehungen, die den Antisemitismus der Hamas mit dem der Nazis verbinden und zeigt, warum es falsch ist, Israel für den 7. Oktober verantwortlich zu machen. Er belegt am Beispiel Omer Bartovs, wie pauschale „Israelkritik“ den Blick auf die Geschichte und die Gegenwart des Nahostkonflikts zu trüben vermag und diskutiert mögliche Auswirkungen des Hamas-Massakers auf das zukünftige Holocaust-Gedenken.

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Verfasserangaben:Matthias Küntzel
URN:urn:nbn:de:0295-opus4-54250
DOI:https://doi.org/10.17883/5425
Schriftenreihe (Bandnummer):CARS Working Papers (27)
Dokumentart:ResearchPaper
Sprache:Deutsch
Jahr der Fertigstellung:2025
Datum der Freischaltung:25.02.2025
Freies Schlagwort / Tag:Holocaust; Israelfeindschaft; Israelkritik
GND-Schlagwort:Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023; Antisemitismus; ḥamas; Judenvernichtung; Tabu; Kontinuität; Barṭov, ʾOmer; Nahostkonflikt; Gedenken
Seitenzahl:16
DDC-Sachgruppen:300 Sozialwissenschaften
Zugriffsrecht:Frei zugänglich
Hochschulen:Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Köln
Lizenz (Deutsch):License LogoCreative Commons - CC BY - Namensnennung 4.0 International