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Begleitung Hochaltriger in der finalen Lebensphase - Wege eines individuellen Abschiednehmens vom Leben

  • Einleitung: Wird die heutige Gesellschaft betrachtet, so ist ein demografischer Wandel mehr als deutlich erkennbar. Nach aktuellen Messungen besteht die deutsche Bevölkerung derzeit aus 17,9 Millionen Menschen mit einem Lebensalter über 65 Jahren. Dies entspricht 22 Prozent der Gesamtbevölkerung. Im Jahre 2060 sind es dann bereits 23,9 Millionen über 65-Jährige, also 34 Prozent der Gesamtbevölkerung (Statistisches Bundesamt 2018). Mit einem steigenden Alter in der Gesellschaft steigt auch die Relevanz des Themas „Sterben“ und „Abschiednehmen vom Leben“, da zunehmend mehr Menschen mit dem eigenen Lebensende oder dem eines Angehörigen konfrontiert sind. Der Fachbereich der Sozialen Arbeit behandelt eben solche sozialen Prozesse und reagiert mit erforderlichen Handlungsformen, um so einem gesamtgesellschaftlichen Anspruch gerecht zu werden. Auch eine steigende Sterberate ist somit von hoher Relevanz, da diese einen erhöhten Bedarf an psychosozialer Betreuung der betroffenen Personen mit sich bringt. Belastende Themen werden oft ein Leben lang aktiv verdrängt und kommen erst dann in den Vordergrund, wenn Hochaltrige mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert wird. So kann beispielswiese aufgrund von traumatischen Erlebnissen in der Biografie ein Sterbeprozess langwierig und herausfordernd für alle Beteiligten sein. Werden diese Erlebnisse im hohen Alter noch aufgearbeitet und somit Frieden mit der eigenen Lebensgeschichte geschlossen, so erleichtert das ein Abschiednehmen vom Leben erheblich. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie ein individuelles Loslassen von der weltlichen Existenz gelingen kann, um somit ein leichteres Sterben zu ermöglichen. Dafür werden im Rahmen eines Theorieteils zunächst der Begriff und die Lebensphase des Alters näher beleuchtet. Ebenso wird auf die finale Lebensphase und auf die verschiedenen Sterbephasen eingegangen. Zudem muss auch die spezifische Lebenssituation hochaltriger Menschen genauer betrachtet werden. Um Menschen mit hohem Alter in der finalen Lebensphase individuell begleiten zu können, bedarf es ferner eines theoretischen Einblicks in die Thematik der Traumata und deren psychische und somatische Auswirkungen sowie den Umgang mit diesen. Auf den Theorieteil folgt eine vertiefende Darlegung der in der Arbeit behandelten Fragestellung. Die Bearbeitung dieser folgt dann in einem ausführlichen Anwendungsteil. Hier werden konkret verschiedene Methoden und Möglichkeiten aufgezeigt, diskutiert und bewertet, wie das Ziel eines „gesunden“ Sterbeprozesses erreicht werden kann. All dies geschieht unter Beachtung der Relevanz der vorliegenden Thematik für die Profession der Sozialen Arbeit.

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Metadaten
Verfasserangaben:Emanuel Wiese
URN:urn:nbn:de:0295-opus4-13617
Betreuer:Helene Ignatzi, Dieter Lotz
Dokumentart:Bachelor Thesis
Sprache:Deutsch
Jahr der Fertigstellung:2019
Titel verleihende Institution:Evangelische Hochschule Nürnberg
Datum der Abschlussprüfung:14.01.2019
Datum der Freischaltung:21.03.2019
GND-Schlagwort:Alter; Sterben; Trauma; Psychosoziale Begleitung; Sozialarbeit
Seitenzahl:57
DDC-Sachgruppen:300 Sozialwissenschaften
Zugriffsrecht:Nürnberg, Evang. Hochschule
Hochschulen:Evangelische Hochschule Nürnberg
Lizenz (Deutsch):License LogoCreative Commons - Namensnennung, Nicht kommerziell, Keine Bearbeitung