Prädiktoren der Umzugsbereitschaft in eine dauerhafte Wohnform. Eine quantitative Befragung wohnungsloser Personen in Unterkünften der Stadt Bochum
- Wohnungslosigkeit stellt eine existenzielle Not dar und damit eine der extremsten Ausdrucksformen sozialer Exklusion. Neben dem Ausschluss aus dem Wohnungsmarkt gehen mit dem Verlust des sicheren Wohnraums zahlreiche Dimensionen sozialer Ausgrenzung einher. Die zunehmende Zahl wohnungsloser Personen auf Bundes- und kommunaler Ebene sowie die oftmals jahrelange Unterbringung in Notunterkünften machen die Relevanz dieser Arbeit deutlich. Neben der bisherigen Forschung zu Struktur und Ursachen von Wohnungslosigkeit ist es entscheidend, herauszufinden wie betroffene Menschen möglichst schnell von der temporären Notlösung einer Unterkunft in eine dauerhafte Wohnform überführt werden können. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die Umzugsbereitschaft untergebrachter, wohnungsloser Menschen zu erfassen und mit verschiedenen Faktoren in Verbindung zu setzen. So können mögliche Störfaktoren, Hindernisse sowie Motivationen identifiziert werden, um den Übergang in eine dauerhafte Wohnform zu erleichtern und die Dauer der Unterbringung zu minimieren. Die zentrale Forschungsfrage lautet daher: „Welche Faktoren beeinflussen die Umzugsbereitschaft in eine dauerhafte Wohnform von wohnungslosen Personen in Unterkünften der Stadt Bochum?“.Zur Beantwortung der Forschungsfrage werden in dieser Arbeit zunächst die relevanten Begrifflichkeiten definiert und voneinander abgegrenzt sowie der zugrunde liegende Forschungsstand erläutert. Zudem wird die Inklusionstheorie des Befähigungsansatzes von Amartya Sen und Martha Nussbaum herangezogen, um einen weiten Blick auf das 6 Thema zu bekommen. Anschließend werden auf Grundlage des theoretischen Hintergrunds Hypothesen für die erwarteten Forschungsergebnisse formuliert. Als nächstes wird die Methodik meiner Forschung begründet vorgestellt und danach die ausgewerteten Daten vorerst deskriptiv dargestellt. Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert und in Hinblick auf die vorausgegangenen Hypothesen bewertet. Zudem wird die Ergebnislage bezüglich der ausgewählten Theorie und bestehenden empirischen Forschung reflektiert und diskutiert. Zum Schluss wird ein Fazit aus der gesamten Arbeit gezogen.
| Verfasserangaben: | Hannah Mellies |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:0295-opus4-67093 |
| Verlag: | Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe |
| Verlagsort: | Bochum |
| Gutachter*in: | Susanne von HehlORCiDGND |
| Betreuer*in: | Christian ZwingmannORCiDGND |
| Dokumentart: | Masterarbeit |
| Sprache: | Deutsch |
| Jahr der Fertigstellung: | 2025 |
| Titel verleihende Institution: | Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum |
| Datum der Abschlussprüfung: | 26.05.2025 |
| Datum der Freischaltung: | 23.06.2026 |
| Freies Schlagwort / Tag: | Quantitative Befragung |
| GND-Schlagwort: | Obdachlosigkeit; Obdachlosenhilfe; Studie; Bochum; Wohnform |
| Seitenzahl: | 115 |
| DDC-Sachgruppen: | 300 Sozialwissenschaften |
| Zugriffsrecht: | Frei zugänglich |
| Hochschulen: | Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum |
| Lizenz (Deutsch): | Creative Commons - CC BY - Namensnennung 4.0 International |


