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Meritokratie und Gerechtigkeit in der Grundschule. Gerechtigkeitstheoretische Implikationen schulbezogener Motivation

  • Im Beitrag wird diskutiert, inwieweit Schulleistung als alleiniges Kriterium zur Beurteilung von Gerechtigkeit im Rahmen der Grundschule ausreicht. Wir argumentieren, dass die zur Bewertung des Meritokratieprinzips meist vorgenommene Fokussierung auf Leistungskennwerte zwar ein notwendiges, aber gerade in der Grundschule nicht hinreichendes Kriterium in den Blick nimmt, da Grundschule neben Qualifikation und Selektion weitere Aufgaben (Sozialisation bzw. Personalisation) zu erfüllen hat. Zur Beurteilung, inwieweit Grundschule ihren Aufgaben „gerecht“ wird, sind demnach zusätzliche Indikatoren heranzuziehen. Mithilfe einer Analyse der Entwicklung von schulischer Motivation im Verlauf der Grundschulzeit unternehmen wir einen ersten Versuch in diese Richtung. Unter Kontrolle von Leistungsentwicklung und elterlichem Bildungsstatus identifizieren wir unterschiedliche Entwicklungsverläufe schulischer Motivation. Die Befunde werden bezüglich ihrer Implikationen für Bildungsgerechtigkeit diskutiert.

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Metadaten
Verfasserangaben:Michael BayerGND, Florian Wohlkinger
DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-658-15003-7_10
Titel des übergeordneten Werkes (Deutsch):Bildungsgerechtigkeit
Verlag:Springer VS
Verlagsort:Wiesbaden
Herausgeber*in:Thomas Eckert, Burkhard Gniewosz
Dokumentart:InBuch (Kapitel/Teil einer Monographie)
Sprache:Deutsch
Jahr der Fertigstellung:2017
Datum der Freischaltung:21.01.2020
GND-Schlagwort:Grundschule; Gerechtigkeit
Erste Seite:167
Letzte Seite:183
DDC-Sachgruppen:300 Sozialwissenschaften
Zugriffsrecht:Frei zugänglich
Hochschulen:Evangelische Hochschule Nürnberg
Hochschulbibliographie:Evangelische Hochschule Nürnberg
Lizenz (Deutsch):License LogoCreative Commons - CC0 1.0 - Universell - Public Domain Dedication