Bittgebete im Religionsunterricht unter der Berücksichtigung didaktischer Ansätze im Vergleich Christentum und Islam.
- In einer sich immer verändernden Gesellschaft war es das Ziel dieser Arbeit, das Thema der Bittgebete auf den schulischen, interreligiösen Dialog näher zu untersuchen. Dahingehend wurden Prophetengeschichten als Mittel zum Zweck verwendet, um mögliche didaktische Prinzipien aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Recherche zeigten, dass ein interreligiöser Dialog von mehreren Seiten nicht nur empfohlen, sondern auch im Lehrplan für den Religionsunterricht verankert ist. Es soll damit ein Nährboden für die Zukunft gestaltet werden, auf dem die Gesellschaft ein Miteinander ohne Vorurteile, ohne Hass und mit gegenseitigem Respekt zueinander finden. Obwohl der Begriff Bittgebete ein anderes Verständnis in der islamischen und christlichen Theologie voraussetzt, gibt es dennoch verbindende Komponente, die in den Prophetengeschichten Ansprache finden: Sorgen, Prüfungen, Angst und viele weitere Emotionen und Thematiken, die in beiden Weltreligionen vorkommen. So kann, auch wenn es Differenzen in den Geschichten gibt, ein gemeinsamer Austausch stattfinden unter der Berücksichtigung von Regeln und anderen Gegebenheiten. Lehrer*innen formen überdies den Religionsunterricht und sind wichtiger Bestandteil des interreligiösen Dialogs, denn obgleich sie teils verschiedene Ansichten zu Bittgebeten haben, so verbindet sie dennoch eine Sache: die Hingabe zu Gott und ihr Vertrauen zu Ihm.
- In an everchanging and evolving society, it was a high priority of this master’s thesis to showcase prayers of supplication and petition in the context of an interreligious dialogue in school. For this, stories about some of the major prophets were presented in order to exhibit didactical principles. The results showed that an interreligious dialogue was not only recommended but is also a fundamental part of the Austrian curriculum for religious studies. With that being said, the results aim to create a possibility to better the future in more regards than one: togetherness without prejudices and hatred, as well as increasing mutual respect. Although the detailed description of prayers of supplication and petition differ in the Christian and Islamic theology, there are connecting components in the stories about the prophets: worries, testing, fear and many more emotions and themes that are addressed in both world religions. For that reason, it is possible for a dialogue to take place with pre-formulated rules and other adaptions one must consider. Additionally, teachers shape the way religious studies are presented in school, which is why they are an important aspect for said dialogue. Even though they might have different views on prayers, they do have a unifying link: their love for God and their trust in Him.
| Verfasserangaben: | Nisveta Hodzic |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:0295-opus4-26814 |
| Gutachter*in: | Maria Elisabeth Schauppenlehner-Kloyber |
| Betreuer*in: | Nina JelinekGND, Mersiha Rizvan |
| Dokumentart: | Masterarbeit |
| Sprache: | Deutsch |
| Jahr der Fertigstellung: | 2021 |
| Titel verleihende Institution: | Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz |
| Datum der Abschlussprüfung: | 27.06.2022 |
| Datum der Freischaltung: | 16.09.2022 |
| GND-Schlagwort: | Bittgebet |
| Seitenzahl: | 62 |
| DDC-Sachgruppen: | 200 Religion |
| Hochschulen: | Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz |
| Zugriffsrecht: | Linz, Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz |
| Lizenz (Deutsch): | Creative Commons - CC BY-SA - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International |


