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Vom Umgang mit religiöser Vielfalt in Kinderbüchern zu ‘Weltreligionen’ : Gründe für die Verharrungskraft einer überholten Kategorie

  • Der Beitrag fragt, wie geglückt eigentlich von Anbieterseite aus die Erziehung zu Differenzsensibilität und religiöser Pluralismusfähigkeit durch Kinderbücher zu ‚Weltreligionen‘ ist, wie in dieser neuen Gattung ‚das Andere‘ beigebracht wird und welche Modelle für religiöse Vielfalt dabei prominent sind. Das Sample besteht aus einem Dutzend deutschsprachiger Kinderbücher zu „Weltreligionen/Religionen der Welt“ im Titel aus dem Zeitraum von 1998-2018. Die Analyse legt implizite und explizite Modelle für Pluralismus dar. Im Ergebnis fällt auf, wie sehr die Kategorien des Vergleichs auf das Verbindende in anthropologischer und phänomenologischer Hinsicht abheben. Gründe der Verharrungskraft der religionswissenschaftlich kritisierten Kategorie ‚Weltreligionen‘ sind in der Dominanz des Christentums in machtanalytischer wie für ‚Religion‘ begriffsbildender Hinsicht zu sehen und der Elementarisierung, die diese Kategorie vollzieht.

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Verfasserangaben:Anne Koch
URN:urn:nbn:de:0295-opus4-27398
URL:https://paedagogische-horizonte.at/index.php/ph/article/view/119
DOI:https://doi.org/10.17883/pa-ho-2020-01-06
Titel des übergeordneten Werkes (Deutsch):Pädagogische Horizonte
Dokumentart:Aufsatz
Sprache:Deutsch
Jahr der Fertigstellung:2020
Datum der Freischaltung:17.08.2022
GND-Schlagwort:Pädagogik
Jahrgang:4.2020
Ausgabe / Heft:1
Seitenzahl:14
Erste Seite:55
Letzte Seite:68
Zugriffsrecht:Frei zugänglich
Hochschulen:Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Zeitschriften:Pädagogische Horizonte / 4.2020/21,1
Lizenz (Deutsch):License LogoCreative Commons - CC BY-SA - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International