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Die Zufriedenheit von Klienten im Ambulant unterstützten Wohnen der Rummelsberger Diakonie in Nürnberg – eine empirische Untersuchung

  • [Einleitung] Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention und den damit verbundenen Forderungen und Verpflichtungen strebt die Bundesrepublik Deutschland im 21. Jahrhundert ein hohes Ziel an: Die Inklusion von Menschen mit sogenannten geistigen, seelischen und / oder körperlichen Behinderungen. Der Prozess der Versorgung von Menschen mit Behinderung unterlag im Laufe der Jahrzehnte mehreren Paradigmenwechseln. Galt zum Beispiel nach dem Krieg die Devise „satt und sauber“, stießen bald Angehörige und Betroffene die Debatte nach einer Integration in die Gesellschaft an. Diese Integration wurde vor einigen Jahren wie beschrieben abgelöst von den Bemühungen um Inklusion. Im Zuge dessen sollen große Komplexeinrichtungen aufgebrochen werden und möglichst viele Menschen in ambulanten Maßnahmen betreut und gepflegt werden. Diese Entwicklung hat sich diese Arbeit zum Gegenstand gemacht und betrachtet gezielt nicht von “Oben“ – d.h. von Seiten der Gesetzesgeber und Leistungserbringern – sondern von „Unten“, aus der Sicht der betroffenen Personen. Methodisch wurde hierfür auf einen Fragebogen zurückgegriffen, der - auf quantitativer Basis – darstellen soll, inwiefern ambulant betreute Menschen zufrieden mit ihrer Situation sind. Die zentrale Fragestellung ist also, ob das ambulant unterstützte Wohnen den Erwartungen der Klienten gerecht werden kann und welche Faktoren dazu förderlich wirken. Wie aber soll Zufriedenheit messbar sein? Dazu klärt in der Literaturanalyse ein Kapitel detailliert, was Zufriedenheit im Kontext der Befragung bedeutet. Diese Indikatoren von Zufriedenheit werden später direkt bei den betroffenen Personen mithilfe des Fragebogens abgefragt. Des Weiteren werden im ersten Teil zentrale konzeptionelle Überlegungen der ambulanten Betreuung beleuchtet, sowie festgestellt, inwiefern der Heilpädagoge eine Berechtigung im ambulanten Bereich besitzt, oder warum er sogar dringend gebraucht wird. Alle befragten Personen werden von dem gleichen Leistungserbringer betreut: Dem „Ambulant unterstütztem Wohnen“ (AuW) in Nürnberg der Rummelsberger Diakonie. Dadurch bot sich die Möglichkeit, zusammen mit einer möglichen Zufriedenheit in der ambulanten Betreuungssituation, gleichzeitig auch eine Evaluation der Arbeit dieses einzelnen Leistungserbringers durchzuführen. Anschließend wird das Konzept des Messinstrumentes, eines quantitativen Fragebogens mit qualitativen Inhalten, vorgestellt und erklärt, um im darauffolgenden Kapitel die Ergebnisse zu beleuchten. Im nächsten Teil werden dann die Thesen unter den Blickwinkeln der Ergebnisse betrachtet und geklärt, in welchem Umfang diese durch die Untersuchung verifiziert werden. Im Fazit werden noch einmal die Untersuchung beleuchtet und kritisch hinterfragt, sowie die Rolle des Heilpädagogen in der Entwicklung der ambulanten Betreuung der nächsten Jahre betrachtet.

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Metadaten
Verfasserangaben:Michael Fritsch
URN:urn:nbn:de:0295-opus4-16953
übersetzter Titel (Englisch):The customer satisfaction of people with special needs in measures of ambulant support provided by "Rummelsberger Diakonie" - a empirical study
Dokumentart:Bachelor Thesis
Sprache:Deutsch
Jahr der Fertigstellung:2020
Titel verleihende Institution:Evangelische Hochschule Nürnberg
Datum der Freischaltung:06.03.2020
Freies Schlagwort / Tag:Befragung; Heilpädagogische Begleitung; Kundenzufriedenheit
GND-Schlagwort:Behinderter Mensch; Betreutes Wohnen; Inklusion <Soziologie>
Seitenzahl:71
DDC-Sachgruppen:300 Sozialwissenschaften
Zugriffsrecht:Nürnberg, Evang. Hochschule
Hochschulen:Evangelische Hochschule Nürnberg
Lizenz (Deutsch):License LogoCreative Commons - CC BY-NC-ND - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International